Es gibt Momente im Leben, die alles verändern.
Für mich war so ein Moment meine eigene tiefe Krise. Rückblickend würde ich sagen: Das war mein persönlicher Wendepunkt.
Damals fühlte es sich allerdings nicht nach Wendepunkt an. Es fühlte sich nach Zusammenbruch an.
Als plötzlich nichts mehr ging
Ich war eine F43: Akute Belastungs- oder Krisenreaktion laut ICD-10.
Schlafstörungen, ausgeprägte Traurigkeit, totale Erschöpfung, innerer Rückzug und dieses Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein. Als würde ich mein eigenes Leben nur noch durch einen Filter wahrnehmen.
Und was für mich besonders schwer war: Ich war doch eigentlich eine Frau, die im Leben immer alles im Griff hatte.
Aber plötzlich standen mir keine eigenen Bewältigungsstrategien mehr zur Verfügung. Alles, was sonst irgendwie funktioniert hatte, funktionierte nicht mehr. Meine bekannten Verarbeitungsmechanismen waren zusammengebrochen.
Ich hatte einfach keine Kraft mehr.
Ich wusste nicht, wie ich in diesem Zustand meinen Alltag mit Beruf und Kindern meistern sollte. Alles war plötzlich zu viel. Selbst kleinste Dinge wie Einkaufen oder Essen kochen fühlten sich an wie ein riesiger Kraftakt.
Ich fühlte mich all dem nicht mehr gewachsen.
Warum schnelle Hilfe so wichtig war
Irgendwann war klar: Ich brauche Hilfe.
Professionelle Hilfe.
Der Erste, der mir auf die Schnelle einfiel, war mein Hausarzt. Und der hatte einen 3-Punkte-Plan für mich:
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Er verschrieb mir Psychopharmaka.
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Er stellte mir ein Rezept für eine Psychotherapie aus.
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Er verordnete mir eine Mutter-Kind-Kur.
Doch es gab ein Problem.
Die Wirkung des Medikaments sollte erst in ein paar Wochen einsetzen. Psychotherapeuten hatten Wartezeiten von mindestens sechs Monaten. Und einen Platz in einer Mutter-Kind-Klinik sollte ich frühestens in zwölf Monaten erhalten.
Aber ich brauchte Hilfe nicht irgendwann.
Ich brauchte sie jetzt.
Der Moment, in dem sich etwas veränderte
Heute bin ich froh, dass ich das alles selbst erleben durfte.
Heute.
Damals war es schrecklich.
Ich weiß noch, wie ich vor meinem Bett kauerte und nur noch dachte:
„Ich brauche Hilfe. Ich möchte zurück in meine innere Ordnung.“
Innerhalb kurzer Zeit fand ich eine sehr kompetente Online-Coachin, die mich Schritt für Schritt raus aus der Krise und wieder näher zu mir selbst führte.
Vom Tiefpunkt zu meinem ganz persönlichen Wendepunkt.
Warum ich heute Soforthilfe anbiete
Genau deshalb halte ich heute in meiner Onlinepraxis täglich Termine für Soforthilfe bereit.
Denn ich weiß, wie es ist, wenn man am Boden liegt.
Ich weiß, wie es ist, wenn man nicht mehr weiterweiß.
Und ich weiß, wie wichtig es dann sein kann, schnell professionellen Beistand zu bekommen – nicht erst in ein paar Wochen oder Monaten, sondern dann, wenn die innere Not gerade da ist.
Viele Menschen behalten emotionalen Schmerz und Hilflosigkeit viel zu lange für sich. Oft aus Scham. Oft aus Angst, nicht verstanden zu werden. Oft, weil sie glauben, sie müssten es alleine schaffen.
Aber genau das musst du nicht.
Wenn du gerade selbst in einer Krise steckst
Wenn dich Liebeskummer, eine Trennung oder schwierige Lebensumstände gerade aus der Bahn geworfen haben, möchte ich dich ermutigen:
Such dir Hilfe.
Nicht, weil du schwach bist.
Sondern weil du gerade etwas Schweres trägst.
Tief in dir gibt es das Potenzial, diese Krise zu meistern, wieder innere Stabilität aufzubauen und Schritt für Schritt zurück in dein eigenes Leben zu finden.
Vielleicht beginnt auch dein persönlicher Wendepunkt genau dort, wo du aufhörst, alles alleine schaffen zu müssen.
Gerne bin ich für Dich da.
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Von Herzen
Deine

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